AGB

Allgemeine Verkaufs- und Lieferbedingungen der
Kachelofenstube Ofenbau GmbH

– Allgemeines:

Diese allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen gelten, soferne nicht ausdrücklich zwischen den Vertragspartnern andere Vereinbarungen getroffen werden. Im Fall einander widersprechender allgemeiner Bedingungen der Vertragspartner gehen unsere Bedingungen vor. Mündliche Vereinbarungen haben nur dann Rechtswirksamkeit, wenn sie von uns schriftlich bestätigt werden.

– Kostenvoranschlag und Angebote:

Unsere Kostenvoranschläge werden ohne Gewähr der Richtigkeit erstellt. Sobald sich eine beträchtliche Überschreitung des Kostenvoranschlages als unvermeidlich herausstellt, werden wir das dem Kunden unverzüglich mitteilen.

Unsere Angebote sind freibleibend. Auftragsannahme und Vertragsabschluß erfolgen ausschließlich durch unsere schriftliche Auftragsbestätigung.

Allfällige Erhöhungen der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in Geltung stehenden Löhne, Materialkosten, Steuern, sonstige Abgab-, Zoll- und Frachtsätze gehen zu Lasten Kunden.
An Verbraucher im Sinne des KSchG werden auch Reduktionen derartiger Kosten weitergegeben.
Ein nicht vorgesehener und dem Vertragsabschluß nicht zugrundegelegter Mehraufwand, oder etwaige Änderungswünsche des Kunden, werden diesem gesondert in Rechnung gestellt.

Die Entsorgung des Bausschutt erfolgt auf Kosten des Kunden. Für die Entsorgung von Bauschutt werden derzeit € 12 je Sack verrechnet. Eine Anpassung, insbesondere an geänderte Deponiepreise, ist zulässig.

Strom und Wasser sind auf Kosten des Kunden bauseits zur Verfügung zu stellen. Soferne der Einsatz von Heizkanonen, insbesondere bei Temperaturen unter 8°C, erforderlich ist, werden die Kosten dem Kunden weiterverrechnet. Stellt der Kunde das Gas für die Heizkanonen nicht zur Verfügung, so werden derzeit € 20 pro Tag für das Gas verrechnet. Wir sind berechtigt, die Kosten für das Gas an die tatsächlichen, allenfalls geänderten Kosten anzupassen. Sollten Umräumungs- oder Abdeckungsarbeiten der Hafner- bzw. Fliesenlegercrew erforderlich sein, so werden diese gesondert in Rechnung gestellt.

– Lieferbedingungen:

Alle vereinbarten Lieferfristen sind Zirkatermine und werden von uns nach besten Kräften eingehalten. Wir haften nicht für allfällige Folgen, die sich aus verspäteter Lieferung ergeben. Insbesondere bei Ereignissen höherer Gewalt sowie Störungen bei mit der Erfüllung des Auftrages verbundenen Unternehmen verlängert sich eine allenfalls vereinbarte Lieferzeit erforderlichen Ausmaß ohne dass der Kunde einen Anspruch auf Schadensersatz hat.
In allen Fällen der Lieferung gehen Gefahr und Zufall auf den Käufer über, sobald die Ware das Werksgelände oder das Auslieferungslager verlassen hat. Der Versand erfolgt mangels anderer ausdrücklicher Vereinbarung, stets unversichert und auf Rechnung und Gefahr des Kunden.

– Zahlung:

Wenn nichts anderes schriftlich vereinbart ist, ist bei Auftragserteilung, jedenfalls aber vor dem Beginn von Bauarbeiten eine Anzahlung von 1/3 des Gesamtkaufwertes zu leisten. Bei Baubeginn bzw. Materialanlieferung als auch bei kundenseitiger Terminverschiebung ist eine weitere Teilzahlung von 1/3 des Gesamtauftragswertes zu leisten. Die Restzahlung erfolgt prompt nach Fertigstellung oder Lieferung. Bei Überschreitung des Zahlungstermines um mehr als 7 Tage werden Verzugszinsen von 14% per anno verrechnet.

Für den Fall des unberechtigten Vertragsrücktrittes oder der Erfüllungsvereitelung, jeweils durch den Kunden, sind wir zur Geltendmachung einer Konventionalstrafe von 15% des Gesamtkaufwertes berechtigt. Die Geltendmachung eines darüber hinausgehenden Schadens ist zulässig.

– Gewährleistung:

Wir leisten Gewähr, dass unsere Lieferungen oder Leistungen, die in der Bestellung ausdrücklich bedungen oder gewöhnlich vorausgesetzten Eigenschaften haben und den österreichischen Normen und Sicherheitsvorschriften entsprechen.

Wir sind berechtigt, uns von Ansprüchen auf angemessene Preisminderung oder Aufhebung des Vertrages dadurch zu befreien, dass wir in angemessener Frist die mangelhafte Sache gegen eine mängelfreie Sache austauschen, eine Verbesserung bewirken oder das Fehlende nachtragen.

Vorgelegte Musterstücke stellen in Beschaffenheit und Farbe immer den Durchschnitt der Gesamtware dar. Abweichungen wie Unebenheiten des Kachelmaterials, die sich aus der Beschaffenheit der Ware ergeben, werden als zulässig anerkannt (keramisches Kachelprodukt). Allfällige Farbabweichungen der Glasur sowie Blasen und Narben in der Glasur dürfen soweit vorhanden sein, als der optische Gesamteindruck des aus diesen Kacheln bestehenden Werkes (Kachelöfen, Fliesenarbeiten etc.) nicht beeinträchtigt wird. Haarrisse in der Glasur sowie Farbnuancen bei Kacheln und Fliesen bieten keine Beanstandungsgrund. Bei Natursteinen sind Farbschwankungen, Einschlüsse und Strukturschwankungen zulässig. Stiche sind soweit zulässig, als sie das Aussehen und Qualität des Werkstückes, die für den vorgesehenen Verwendungszweck erforderlich sind, nicht ungünstig beeinflussen. Der Verputz unserer Öfen ist der Keramik organisch angepasst. Ein etwaiger weißer oder farbiger Anstrich, der das Abbröseln der Verputzkörnung verhindert, ist im Preis nicht inbegriffen.

Beanstandungen wegen unvollständiger oder unrichtiger Lieferung oder sonstiger erkennbarer Mängel müssen unverzüglich nach Empfang der Ware, ansonsten spätestens innerhalb von 8 Tagen geltend gemacht werden.

– Haftung:

Der Kunde hat vor Anschaffung eines neuen Heizgerätes auf eigene Kosten einen positiven Befund des zuständigen Rauchfangkehrermeisters einzuholen, widrigenfalls wir keine Haftung für dadurch verursachte Schäden und Mehrkosten übernehmen.

Bei nicht ordnungsgemäßer Befolgung der Heizanleitung haften wir nicht für daraus resultierende Schäden, insbesondere aus dem Produkthaftungsgesetz.

Schadensersatzansprüche, insbesondere auch für Folgeschäden, die auf nur leicht fahrlässsiges Verhalten durch uns zurückzuführen sind, werden ausgeschlossen.

– Eigentumsvorbehalt:

Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung in unserem Eigentum. Die Vorbehaltsware darf nicht veräußert, verpfändet oder sicherungsübereignet werden. Dieses Vorbehaltseigentum geht mit der Verarbeitung oder Verbindung der Vorbehaltsware nicht unter. Ausdrücklich stimmt der Kunde für den Fall der Geltendmachung des Eigentumsvorbehalts der Entfernung der Vorbehaltsware, auch wenn sie fest verbunden oder verarbeitet sein sollte, zu.

– Aufrechnung:

Soweit keine unabdingbare gesetzliche Bestimmung besteht, wird der Kunde seine Verbindlichkeiten aus diesem Vertrag nicht mit Gegenforderungen aufrechnen. Verbraucher können mit Forderungen, die mit unserer Forderung im rechtlichen Zusammenhang stehen, die gerichtlich festgestellt oder von uns anerkannt sind, aufrechnen.

– Gerichtsstand und Rechtswahl:

Der Gerichtsstand für alle sich unmittelbar aus dem Vertrag ergebenden Streitigkeiten ist das sachlich zuständige Gericht in Wien. Wir sind aber auch berechtigt, den allgemeinen Gerichtsstand des Kunden zu wählen. In Bezug auf Verbraucher gilt § 14 KSchG.
Erfüllungsort ist Wien.
Die Anwendbarkeit österreichischen Rechtes ist vereinbart.

– Ergänzende Bestimmungen:

Die Unwirksamkeit oder Unzulässigkeit einzelner Bestimmungen berührt den Bestand des Vertrages nicht. Eine unwirksame Bestimmung ist durch eine andere gültige oder zulässige Bestimmung zu ersetzen, die im Sinn und Zweck der weggefallenen Bestimmung entpricht.