Heizen mit Holz ist CO2 – neutral

lordrieger | März 23rd, 2010 - 10:20

Durch die Bindung des Kohlendioxyds über Jahrmillionen hindurch, ist die Erdatmosphäre erst für die heutigen Lebensformen zum Lebensraum geworden. Durch die Verbrennung von fossilen Brennstoffen wie Erdöl, Erdgas oder Kohle wird dieses Kohlendioxyd nun in kürzester Zeit wieder an die Erdatmosphäre freigesetzt.

Photosynthese_kachelofenstubeDiese zusätzliche CO2 – Belastung hat den bekannten Treibhauseffekt zufolge, der nun mittels der Beschlüsse der Rio – Konferenz eingedämmt werden soll. Das Heizen mit Holz steigert den CO2 – Gehalt der Atmosphäre nicht! Verrottet Holz im Wald, entsteht Kohlendioxyd, das an die Luft abgegeben wird. Die gleiche Menge CO2 wird freigesetzt, wenn das Holz richtig verbrannt wird. Dieses bei Verrottung oder Verbrennung entstehende CO2 entspricht jener Menge, die der Baum für sein Wachstum benötigte. Um 1 m³ Holz zu produzieren, spaltete der Baum durch Photsynthese etwa 950 kg CO2 in Kohlenstoff und Sauerstoff auf. Allein in Österreich werden so jährlich rund 21 Millionen Tonnen Kohlendioxyd durch unsere Wälder gebunden. Holz gibt also bei der Verbrennung nur die Menge an CO2 ab, die im Laufe des Wachstums auch aufgenommen wurde. Heizen mit Holz ist dadurch Heizen im Kreislauf der Natur und daher besonders umweltverträglich. Erhebung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft und der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammer haben ergeben, daß in Österreich ausreichende Holzbestände für die zusätzliche Nutzung als Energieträger vorhanden sind und somit zu einer Umweltentlastung beitragen könnten.

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